stephan anton kainersdorfer

             Letzte Aktualisierung: 14. Juli 2026 um 10 Uhr


Inhaltsverzeichnis:  

- ich stelle mich vor 

- Bildergalerie

- Ausstellungen

- Kontakt

- Wettbewerb(e)

- Radsportepisoden     

 - Links   


Ich stelle mich vor:

Am 18. Oktober 1949 erblickte ich in Olten das Licht der Welt. Meine ersten 32 Jahre verbrachte ich in Hägendorf. Dort besuchte ich die Primar- und Bezirksschulen.

Nach der kaufmännischen Lehre in der Schuhfabrik Strub, Glutz & Cie. AG in Olten fand ich meine Lebensstelle bei der SBB in Olten. 1982 zog ich nach Olten, wo ich heute noch wohne.

Nach mehr als 42 Jahren im gleichen Betrieb, liess ich mich im April 2012 frühpensionieren.

 

Ein Entscheid,  den ich nicht bereute, denn es war mir nie langweilig. Entweder schrieb ich an meinen Büchern  "Radsportepisoden" und "Die Klapsmühle" oder malte Bilder. Das erste Buch ist im Juli 2020 erschienen, das zweite im August 2026. Beide sind inzwischen ausverkauft,

 

Nebst den Ausfahrten mit dem Verein und den Veteranen, bin ich auch mit dem Mountain-Bike im nahen Jura oder im Mittelland unterwegs, seit mehr als zwei Jahren auch mit dem E-Bike, dies allerdings nur auf der Strasse. Zudem bereiten mir die beiden Enkelkinder viel Freude.

Ich blicke zuversichtlich voraus und bin gespannt, ob mir noch genug Ideen vorschweben, die ich mit Pinsel und Farbe verwirklichen kann.

Lassen Sie sich überraschen - ich lasse es auch auf mich zukommen

    2007                         1981                                 1969                                              2014                                          2012

SBB-Werkstätte    Zeitfahren Boningen          im neuen Seidentrikot                 auf dem Grenchenberg                von Salvi la Cola

 

 

 

Guten Tag - herzlich Willlkommen !

 

Das freut mich sehr, dass Sie bei mir hereinschauen

 

Malen:  ... und wie ich zum Malen kam

 

Mein Grossvater malte herrliche Bilder, mein Onkel Charles ebenfalls. Meine Schwester Susi steht denen in nichts nach. 

Das hat mich motiviert. So versuchte ich es als Bub und später

als Erwachsener, mit dem Bemalen von Ostereiern.

 

Seit einigen Jahren zeichne ich Bildkarten. Die  schwarz-weissen Tusch-Zeichnungen mit wenigen gold- und silberfarbenen Elementen finden guten Anklang.

Es sind alles Unikate. Keines gleicht dem Anderen .

Siehe ganz rechts unten

 

Später besuchte ich in der Migros-Clubschule einen  Seidenmalkurs und kreierte Dutzende von Foulards, Krawatten usw.

 

Noch viel später, eigentlich erst seit meiner Pensionierung,  versuche ich es mit dem Malen von Bildern in Oel.

Zuerst besuchte ich 2015 einen Malkurse bei der Pro Senectute, dem noch zwei weitere folgten. 

Das war auch nötig, um die Technik besser kennen zu lernen.

 

Obwohl ich kein Kunstkenner bin, gefällt mir ein Bild spontan. Ob es von einem berühmten Künstler stammt oder von einem Unbekannten, spielt keine Rolle. Es ist gleich wie beim Wein, entweder mundet der Einem oder nicht, egal aus welchem Preissegment dieser stammt.

Sehr wichtig ist für mich, dass ein Bild Farbe in den Alltag bringt, richtig farbenfroh muss es sein, aber nicht zu grell, nicht zu fade, einfach mittendurch. Was stellt schon ein Bild dar, das noch so perfekt ausgefallen ist, aber nur Grautöne, violett, dunkelbraun oder schwarz aufweist? Das ist einfach nicht das, was ich mir als Aufmunterung für einen Raum vorstelle und so halte ich es auch mit meinen Bildern.

 

Ich male für mich und weil es mir gut tut. Wenn aber jemandem ein Bild so gefällt, verkaufe ich dieses gerne. 

Weil Farbe, Leinwand und Pinsel Geld kosten, kann ich die Bilder nicht verschleudern oder sogar alle verschenken.

Für Fr. 60.-- gibt es das Kleinstformat, für Fr. 90.-- ein wenig mehr und ab rund hundert Franken, ist allerdings etwas zu haben. Wenigstens die Unkosten sollen gedeckt werden, alles andere ist Hobby.

Dieses  soll Freude bereiten und das macht es mir auch.

Ich freue mich sehr, wenn jemand an einem meiner Bilder Gefallen gefunden hat, ob gekauft oder geschenkt.

Am meisten bin ich aber gespannt wie ein Wurm zwischen zwei Hühnern, für welches Bild sich der Kunde entscheidet.

 

Ich betrachte mich  noch lange nicht als Künstler.  Dazu fehlt mir das Talent. Es gibt so viele, die das besser können, das muss ich neidlos anerkennen. Ich bin einfach ein zufriedener Rentner, der gerne Bilder malt. 

 

Besonders beliebt sind die Bilder fürs Kinderzimmer. (Tausendfüssler, Teddybär, Tukan  usw)

 

Sie werden staunen, wie viel Freude man damit bereiten kann. (dem Beschenkten und mir natürlich auch !!!!!!)

1973 erste Versuche mit Ostereiern (Wasserfarbe)

 

(Die waren aber schnell gegessen und einfach weg vom Teller. Das hat mich sehr entmutigt, dachte und hoffte ich doch, dass man diese ein wenig länger aufbewahrt, damit man auch fürs Auge etwas hat)

 

Bauernmalerei - erster Versuch

 

und die Story dazu:

 

Als ich noch zu Hause im Elternhaus wohnte, hatte ich meine Werkzeuge  überall verstreut.

Als mir ein alter, aber grosser und solider Kasten angeboten wurde, war ich froh darum.

Die vielen Regale waren genau das Richtige für meine Utensilien. Die dunkelbraune und erst noch abgeblätterte Farbe gefiel mir jedoch gar nicht und so beschloss ich, diesen farbig anzumalen. So eine richtige Bauernmalerei sollte es werden, obwohl ich das nicht gelernt hatte. Es wurde wirklich ein farbenprächtiges Werk, das ich voller Stolz einem Kollegen zeigte und fragte, wieviel er mir dafür biete. "Buechi" machte mir ein Angebot, das war mir aber zu tief. Die zehn Franken, die er mir vorschlug, deckten nicht einmal die Kosten für  Pinsel und Farben. Als ich ihm das sagte und nicht einwilligte, wollte ich aber dennoch wissen, ob ihm meine Malkünste nicht gefallen oder wieso er so wenig dafür geboten hatte. Er lachte nur und sagte, dass er den Kasten gar nicht benötige und dafür keine Verwendung habe, er wolle nur eine neue Lauge  ausprobieren. Er sei im Moment daran, zu Hause die Fensterläden abzulaugen.

Das war kein Aufsteller für mich und ich liess das Malen für eine Weile sein. 

 

Der Einstieg - ein Wandbild

Nach einem Brandfall vor mehr als vierzig Jahren an meinem früheren Arbeitsort, wurde in der Palettenreparatur-Werkstätte eine Brandmauer erstellt. Diese sollte mit einem Bild verschönert werden, denn man wollte ein bisschen Farbe in den grauen und düsteren Betrieb bringen. So erschien intern eine Ausschreibung,

mit einem Wandbild den Raum zu verschönern.  Da ich immer schon Freude an Wandbildern hatte, war für mich klar, dass ich es damit versuchen wollte. Es wurden ausdrücklich keine gegen-ständlichen Sujets gewünscht, sondern es sollten nur Linien, Kreise oder Flächen darin vorkommen. Ich dachte mir dabei, dass es sicher einen oder zwei Preise zu gewinnen gebe und dass kaum mehr als ein Dutzend Mitarbeiter mitmachen würden. Beim Lotto oder Toto sind die Chancen etwas zu gewinnen 1 : 6'000'000 oder noch kleiner. Bei einer Chance von 1 : 12 oder sogar weniger sah das schon viel besser und erfolgversprechender aus                   Da es im Hintergrund des Raumes hellblaue und orangefarbene Abluftrohre hatte, war mir bald klar, dass es im Vordergrund ebenso weitergehen sollte.

In der internen Schreinerei liess ich mir ein Reissbrett anfertigen. Mit einem Fünfliber in die Kaffeekasse kam ich äusserst günstig dazu. Eine Reissschiene und Winkel hatte ich noch von der Schule her und ich machte mich zu Hause an die ersten Entwürfe.   

In einem neutralen Couvert und mit einem Kennwort versehen, reichte ich meinen Vorschlag ein.

Nur wenige Tage später wusch ich auf der Toilette meine Hände, als der Vorstand, also mein oberster Chef, hereinkam.                 Er begrüsste mich mit den Worten: Schön, dass ich Sie antreffe, zu Ihnen wollte ich sowieso. Er überreichte mir eine nigelnagelneue Fünfhunderternote (das gab es damals noch) und eröffnete mir, dass ich den Mal-Wettbewerb gewonnen habe.  Zwar sei ich "nur" Zweiter geworden von weniger als einem Dutzend Teilnehmern, doch die Jury habe zusammen mit dem zuständigen Malermeister entschieden, dass das Siegerbild von einem anderen Mitarbeiter, mit über fünfzig Farbkombinationen, nicht eins zu eins auf die riesige Mauer gebracht werden könne. Ich freute mich darüber sehr und dankte ihm dafür.  Ich steckte die Note ein mit der Bemerkung: vielen Dank und erst noch steuerfrei ! Es war eine unkomplizierte Angelegenheit, hätte mir aber auch vorstellen können, dass die Übergabe des Preise im Chef-Büro oder im Café auch eine Möglichkeit gewesen wäre.

 

Nach wenigen Wochen kam der beauftragte Malermeister zu mir ins Büro und wollte noch Details wissen. Ich erwiderte ihm, er sei der Fachmann und ich könne nicht mehr viel dazu beitragen.

Er solle es so machen, wie er das für richtig finde, er könne das besser als ich. Ich komme dann, um mein Visum mit einem dicken Filzstift unter das Werk zu setzen. Und das machte ich auch so.

 

Das war ein erster Höhepunkt meiner Malerei. nie hätte ich daran gedacht, dass mein Bild gleich einer ganzen Jury gefallen würde  

 

und zur Seidenmalerei siehe unten

 

.... und dann die Seidenmalerei mit Foulards 2006 (Muster macht man, indem man grössere oder kleinere Meersalzkörner darüber streut. Je grösser ein Salzkorn ist, je mehr Farbe kann es aufsaugen und demzufolge grösser wird                                                      der Strahl/Stern)

 

und Krawatten 2007

 

(nicht ganz einfach). Die Farbe zerfliesst auf Seide rasend schnell und bis in die hinerste Ecke. Mit Gutta setzt man Markierungen - bis hierher und nicht weiter. Innerhalb einer abgegrenzten Fläche bleibt nun die Farbe und breitet sich nicht weitere aus

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Nebst meinen Bildern in Oel und Acryl biete ich auch handgemalte Karten an (inkl. dazu passenden Couverts) zum Preis von Fr. 4.--

Die Tuschzeichnungen sind alles Unikate, es gleicht also keine Karte der Anderen

Die Preise sind bewusst tief gehalten und knapp über dem Einstandspreis und lassen keine Mengenrabatte zu.     

Mit dem Kauf der Karten und  dem Versand an andere Personen werben Sie ja für mich (meine Karten und Bilder)

 

Im Moment beschränkt sich mein Angebot auf 13 Sujets.

8 Serien davon habe ich immer auf Lager. Es sind diejenigen, die bisher am besten zu Gefallen wussten und entsprechenden Anklang gefunden haben.

Es sind dies die Serien: A, B, C, D, G, K, L und M 

Weitere 5 Sujets stelle ich auf Verlangen kurzfristig für Sie her.

Es sind dies die Serien: E, F, H, I und J

 

aktueller Lagerbestand: A = 8, B = 8, C = 5, D = 8, E = 1, F = 1,  G = 9,  H =0, I = 0, J = 1, K = 7, L = 5, M = 27                                                                                                                              

 

aktueller Lagerbestand: 14.7.26 um 10 Uhr 

Lassen Sie sich positiv überraschen.

 

Ich freue mich auf Ihre Bestellung oder ein Feedback

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Achtung, Reserviert Euch den

Samstag, 12. September 2026

 

von 11 bis 16 Uhr stelle ich am Stand 13

 

am Köfferlimarkt in Olten

 

auf der alten Holzbrücke meine Bilder und Karten aus

Dies unter dem Motto:

Billiger Jakob, alles muss weg, um Platz zu schaffen für Neues

Bitte weitersagen, vielen Dank

 

            J                      K                    M                        M

   M

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Kunstkarte von

Toulouse, dem König von Olten

175 x 185 mm

 

zum Preis von Fr. 3.-- p. Stk

 

  

                                       

Die Karten von Toulouse können auch bei der Buchhandlung Schreiber an der Kirchgasse, der Buchhandlung Klosterplatz an der Konradstrasse, am Kiosk bei der Hammer-Migros  sowie bei Olten Tourismus an der Frohburgstrasse 1 in Olten und im Museum Olten gekauft werden zu Fr. 3.- p.Stk.

siehe auch www.oltentourismus.ch

 

ab sofort gelten bei mir die neuen, herabgesetzten Preise:

1 Stk = Fr.  3.--

2 Stk = Fr.  5.--

3 Stk = Fr.  7.--

5 Stk = Fr. 10.--

8 Stk = Fr. 12.--

Zu jedem Einkauf gibt es gratis ein Gutenachtgeschichtli

(siehe unten)

Gute Nacht Geschichte von Toulouse unten:

Toulouse – der König vo Olten

….und wie är zu sim Name cho esch

 

(es Gschichtli vom Stephan Kainersdorfer für alli

Chline und Grosse, wo Freud a däm Büsi hei)

 

Es esch im Mai vor viele Johre gse, wo z’Olte a dr Hauptgasse es

chlises Büsi uf d’Wält cho esch. Es esch es Büebli gsi, wo no witeri Gschwüschterti gha hett.

 

Mit sim choleschwarze Fähli und er ä wisse Bruscht und wisse Töpli isch er bald der Liebling vo allne Chind gsi. Der Toulouse hett immer schön usgässe und sini Milch trunke und esch bald einisch e grosse und stolze Kater worde. Är esch viel i dr Stadt umenand gschtrünet, sogar bis über die alti Holzbrugg esch er gloufe. Dört aber esch es ehm z’gfährlich worde. Die Houptstross do esch nüt für ehn gsi. Lieber esch är der Aare no gloufe und hed Änteli verschüchet und ou Schwän. Eigentlich esch das bi de Schwän aber ganz anders usecho, als sich der Toulouse dänkt het.

Die grosse, wisse Vögel hei vor ihm gar kei Angscht gha und hei ne aagfuchet und mit de Flügel um sich gschlage. Do het euses Büsi aber doch e chli Angscht übercho und esch lislig heizue trottet.

 

Es andersmol het die Chatz es Müsli gjagt und hets ou würkli verwütscht und ine Egge triebe, wo’s nümme wäg het chönne. Do het ne s’Müsli mit truurige Öugli agluegt und au en Träne vergosse vor luter Angscht und sogar i d’Hose gmacht vor Schreck. Jetz hett der Toulouse sälber Beduure gha mit däm chline Gschöpf und ned gwüsst, was är söll mache.

Är het d’Öugli zuegmacht zum Überlege. S’Müsli het das gseh und esch schnäll dervogschprunge und bevor er d’Auge wieder uufgmacht het, esch das Müsli niene me gse.

 

Henusode, esch au rächt, het’s Büsi dänkt und esch witer tippelet, um en Vogel z’fange. Das esch aber viel schwieriger gse, als em ene Müsli nochezrönne. Die Vögel hei alli chönne flüge und är jo ned.

Wo eine vo dene Spatze uf ne höche Boum gfloge esch, het der Toulouse ned lang zögeret und esch uf dä Boum ufe kläteret. Jö, esch das höch obe, het är dänkt und es esch em nümme wohl gsi uf däm Boum, wo so höch gsi esch wie en Hüserblock. Der Vogel esch scho lang wiitergfloge gsi, esch s’Büsi immer no uf äm üsserschte Ascht ghocket und het nüm wiiter gwüsst. Stundelang esch är dort obe bliibe und het gmiauet.

Er het en grosse Hunger gha und viel Durscht. Wo ne denn sini Lüt si cho sueche, het er obe abe briegget: Miiiiiaaaaauuuu! Miiiaaauuu!

Sie hei ne ghört und will niemer so höch ufe het chönne oder welle

chlättere, het me der Füürwehr aglütet. Die sin mit der grosse Leitere agrückt und eine vo dene Füürwehrmanne esch bis zu ihm ufeklätteret, hett ne undere Arm gnoh und das ängschtleche Büsi sicher uf en Bode abe brocht.

Du Luser, besch wieder do, het sin Frau gseit und well so viel Lärm um ehn umme gseh esch, hei die meischte Lüüt Toulouse verschtande, statt Du Luser. So esch är ändlige zu sim Name choh.  Vöräne hei alli numme grüeft: chum Büs, Büs, chumm Büseli, chumm.

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