stephan anton kainersdorfer

5etzte Bearbeitung: 24. Juni 2022 um 9 h


Inhaltsverzeichnis:  

- ich stelle mich vor  

- Bildergalerie

- Ausstellungen

- Kontakt

- Wettbewerb(e)

- Radsportepisoden     ***statt für die Radsportepisoden eine eigene Webseite                                                                                                                               zu erstellen, ist hier alles unter einem Dach zu finden

- Links 

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Ich stelle mich vor:

  Am 18. Oktober 1949 wurde ich in Olten geboren. Meine ersten 32 Jahre verbrachte ich in Hägendorf, wo ich die Primar- und Bezirksschulen besuchte. Nach der kaufmännischen Lehre in der Schuhfabrik Strub, Glutz & Cie. AG in Olten fand ich meine Lebensstelle bei der SBB in Olten. 1982 zog ich nach Olten, wo ich zusammen mit meiner Gattin heute noch wohne. Nach mehr als 42 Jahren im gleichen Betrieb, liess ich mich im April 2012 frühpensionieren.

 

Ein Entscheid,  den ich nie bereute, denn es war mir nie langweilig. Entweder schrieb ich an meinem Buch "Radsportepisoden" oder male Bilder. Das Buch ist übrigens im Juli 2020 erschienen und bereits ausverkauft. Mehr dazu unter Radsportepisoden in dieser Homepage. Nebst den Ausfahrten mit dem Verein, die ich mit dem Rennvelo bestreite, bin ich auch mit dem Mountain-Bike im nahen Jura oder im Mittelland unterwegs. Nach wie vor machen wir Tagesausflüge und Reisen mit der Bahn, dem Schiff oder den Bergbahnen. In den letzten zwei Jahren einfach etwas weniger oft und weniger weit. Seit 2016 sind wir stolze Grosseltern und geniessen die schöne Zeit mit unseren beiden Enkelkindern.

 

Guten Tag - Willlkommen !

 

Das freut mich sehr, dass Sie bei mir hereinschauen

 

Malen:  ... und wie ich zum Malen kam

 

Mein Grossvater malte herrliche Bilder, mein Onkel Charles ebenfalls und meine Schwester Susi steht denen in nichts nach. 

So versuchte ich es als Bub und später als junger Erwachsener mit dem Bemalen von Ostereiern.

 

Seit einigen Jahren zeichne ich Bildkarten. Die  schwarz-weissen Tusch-Zeichnungen mit wenigen gold- und silberfarbenen Punkten und Linien finden im Bekanntenkreis guten Anklang.

Es sind alles Unikate. Keines gleicht dem Anderen 

 

Später besuchte ich in der Migros-Clubschule einen Seidenmalkurs und kreierte Dutzende von Foulards, Krawatten usw.

 

Noch viel später, eigentlich erst seit meiner Pensionierung,  versuche ich es mit dem Malen von Bildern in Oel. Zuerst besuchte ich 2015 einige Malkurse bei der Pro Senectute.

Das war auch nötig, um die Technik kennen zu lernen.

 

Obwohl ich kein Kunstkenner bin, gefällt mir ein Bild spontan. Ob es von einem berühmten Künstler stammt oder von einem Unbekannten, spielt dabei keine Rolle. Es ist gleich wie beim Wein, entweder mundet der Einem oder nicht, egal aus welchem Preissegment dieser stammt.

Sehr wichtig ist für mich, dass ein Bild Farbe in den Alltag bringt, richtig farbenfroh muss es sein, aber nicht zu grell, nicht zu fade, einfach mittendurch. Was stellt schon ein Bild dar, das noch so perfekt ausgefallen ist, aber nur Grautöne, violett, dunkelbraun oder schwarz aufweist? Das ist einfach nicht das, was ich mir als Aufmunterung für einen Raum vorstelle und so halte ich es auch mit meinen Bildern.

 

Ich male für mich und weil es mir gut tut. Wenn aber jemandem ein Bild so gefällt, dass er es haben möchte, verkaufe ich dieses gerne. Weil Farbe, Leinwand, Pinsel Geld kosten, kann ich die Bilder nicht verschleudern oder sogar alle verschenken. Für Fr. 70.-- gibt es das Kleinstformat, für Fr. 90.-- ein wenig mehr und ab rund hundert Franken, ist allerdings etwas zu haben. Wenigstens die Unkosten sollen gedeckt werden, alles andere ist Hobby.

Dieses  soll Freude bereiten und das macht es mir auch.

Ich freue mich sehr, wenn jemand an einem meiner Bilder Gefallen gefunden hat, ob gekauft oder geschenkt.

Am meisten bin ich aber gespannt wie ein Wurm zwischen zwei Hühnern, für welches Bild sich der Kunde entscheidet.

 

Besonders beliebt sind die Bilder fürs Kinderzimmer. (Tausendfüssler, Teddybär usw)

 

Sie werden staunen, wie viel Freude man damit bereiten kann. (dem Beschenkten und mir natürlich auch !!!!!!)

1973 erste Versuche mit Ostereiern (Wasserfarbe)

 

(Die waren aber schnell gegessen und einfach weg vom Teller. Das hat mich sehr entmutigt, dachte und hoffte ich doch, dass man diese ein wenig länger aufbewahrt, damit man auch fürs Auge etwas hat)

 

Bauernmalerei - erster Versuch

 

und die Story dazu:

 

Als ich noch zu Hause im Elternhaus wohnte, hatte ich mein Werkzeug überall verstreut.

Als mir ein alter, aber grosser und solider Kasten angeboten wurde, war ich froh darum.

Die vielen Regale waren genau das Richtige für meine Utensilien. Die dunkelbraune und erst noch abgeblätterte Farbe gefiel mir jedoch nicht und so beschloss ich, diesen farbig anzumalen. So eine richtige Bauernmalerei sollte es werden, obwohl ich das nicht gelernt hatte. Es wurde wirklich ein farbenprächtiges Werk, das ich voller Stolz einem Kollegen zeigte und fragte, wieviel er mir dafür biete. "Buechi" machte mir ein Angebot, das war mir aber zu tief. Die zehn Franken, die er mir vorschlug, deckten nicht einmal die Kosten für  Pinsel und Farben. Als ich ihm das sagte und nicht einwilligte, wollte ich aber dennoch wissen, ob ihm meine Malkünste nicht gefallen oder wieso er so wenig dafür geboten hatte. Er lachte nur und sagte, dass er den Kasten gar nicht benötige und dafür keine Verwendung habe, er wolle nur eine neue Lauge  ausprobieren. Er sei im Moment daran, zu Hause die Fensterläden abzulaugen.

Das war auch kein Aufsteller für mich und ich liess das Malen für eine Weile sein. 

 

Der Einstieg - ein Wandbild

Nach einem Brandfall vor mehr als dreissig Jahren an meinem Arbeitsort in der Palettenreparatur-Werkstätte wurde eine Brandmauer erstellt. Diese sollte mit einem Bild verschönert werden, denn man wollte ein bisschen Farbe in den grauen und düsteren Betrieb bringen. So erschien intern eine Ausschreibung,

mit einem Wandbild den Raum zu verschönern.  Da ich immer schon Freude an Wandbildern hatte, war für mich klar, dass ich es damit versuchen wollte. Es wurden ausdrücklich keine gegenständliche Bilder gewünscht, sondern es sollten nur Linien, Kreise oder Flächen darin vorkommen. Ich dachte mir dabei, dass es sicher einen oder zwei Preise zu gewinnen gebe und dass kaum mehr als ein Dutzend Mitarbeiter mitmachen würden. Beim Lotto oder Toto sind die Chancen etwas zu gewinnen 1 : 6'000'000 oder noch kleiner. Bei einer Chance von 1 : 12 sah das schon viel besser und erfolgversprechender aus  Da es im Hintergrund des Raumes hellblaue und orangefarbene Abluftrohre hatte, war mir bald klar, dass es im Vordergrund ebenso weitergehen sollte.

Zu Hause machte ich die ersten Entwürfe und da es so herauskam, wie ich mir das vorgestellt hatte, zeichnete und malte ich das auch so. In einem neutralen Couvert und mit einem Kennwort versehen, reichte ich meinen Vorschlag ein.

Nur wenige Tage später wusch ich auf der Toilette meine Hände, als der Vorstand, also mein oberster Chef hereinkam. Er begrüsste mich mit den Worten: Schön, dass ich Sie antreffe, zu Ihnen wollte ich sowieso. Er überreichte mir eine neue Fünfhunderternote (das gab es damals noch) und eröffnete mir, dass ich den Mal-Wettbewerb gewonnen habe. Zwar sei ich "nur" Zweiter geworden von weniger als einem Dutzend Teilnehmern, doch die Jury habe zusammen mit dem zuständigen Malermeister entschieden, dass das Siegerbild mit über fünfzig Farb-kombinationen nicht eins zu eins auf die riesige Mauer gebracht werden könne. Ich freute mich darüber sehr und dankte ihm dafür.  Ich steckte die Note ein mit der Bemerkung: vielen Dank und erst noch steuerfrei ! Es war eine unkomplizierte Angelegenheit, hätte mir aber auch vorstellen können, dass die Übergabe des Preise im Chef-Büro oder im Café auch eine Möglichkeit gewesen wäre.

 

Nach wenigen Wochen kam der beauftragte Malermeister zu mir ins Büro und wollte noch Details wissen. Ich erwiderte ihm, er sei der Fachmann und ich könne nicht mehr viel dazu beitragen.

Er solle es so machen, wie er das für richtig finde. Ich komme dann, um mein Visum mit einem dicken Filzstift unter das Werk zu setzen. Und das machte ich auch so.

 

Das war ein erster Höhepunkt meiner Malerei. nie hätte ich daran gedacht, dass gleich einer ganzen Jury mein Bild gefallen würde  

 

und zur Seidenmalerei siehe unten

 

.... und dann die Seidenmalerei mit Foulards 2006 (Muster macht man, indem man grössere oder kleinere Meersalzkörner darüber streut. Je grösser ein Salzkorn ist, je mehr Farbe kann es aufsaugen und demzufolge grösser wird                                                      der Strahl/Stern)

 

und Krawatten 2007

 

(nicht ganz einfach. Die Farbe zerfliesst auf Seide rasend schnell und bis in die hinerste Ecke. Mit Gutta setzt man Markierungen - bis hierher und nicht weiter. Innerhalb einer abgegrenzten Fläche bleibt nun die Farbe fix)

sowie Dutzende von Tusche - Zeichnungen für

Bildkarten - jede ein Unikat

(Originale - kein Druck)

 

Preis der Karten inkl. Couvert = Fr. 4.--

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Kunstkarte von

Toulouse, dem König von Olten

175 x 185 mm

 

Preis:

 1 Stk = Fr.   3.--

 5 Stk = Fr. 10.--

                                     10 Stk = Fr. 15.--